Zugeschüttete Klongs erhöhen Flutgefahr
10. Februar 2012 | Von Lothar W. Brenne-Wegener | Kategorie: TOP Thema
(FA04/2012) Bangkok wurde lange Zeit wegen seiner zahlreichen Wasserkanäle, den Klongs, von den Reisenden als das „Venedig Südostasiens“ bezeichnet. Im Zuge der Urbanisierung wurden immer mehr Klongs zugunsten einer für eine moderne Großstadt notwendigen Infrastruktur zugeschüttet und dienen der Metropole heute als Verkehrswege und damit als Lebensader. Die Flutkatastrophe des letzten Jahres hat aber auch gezeigt, dass die Natur die Eingriffe von Menschenhand nicht einfach so hinnimmt. Viele Fachleute weisen darauf hin, dass die Zuschüttung der Kanäle die Ausmaße der Flut in der Hauptstadt verschlimmert hat. Für die Touristen, die sich heute unbekümmert auf eine Klongfahrt begeben, kein Thema.
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