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Samui: Wasser sinkt, Probleme steigen

18. Juni 2010 | Von | Kategorie: Artikel Samui

(FA13/2010) Monatelange Dürre, ungebremste Verschwendung von Wasser, nicht mehr ausreichende Reservoire und mangelhafte Konzepte – Koh Samuis Wasserproblematik hatte sich im Mai 2010 weiter zugespitzt. Mit Rationierungen der öffentlichen Wasserversorgung reagierte das Wasseramt der Provinz (Samui Provincial Waterworks) vor allem in den Bereichen Chongmong, Maenam und Bophut. – Nach den Regenfällen Anfang Juni schien sich die Situation leicht zu entspannen. Von einer Erholung kann jedoch noch keine Rede sein. Zu unkoordiniert und wenig transparent erscheinen Wasserversorgung und Entsorgung auf der Insel. In den wasserreichen Bereichen Lamai und Namuang entstanden binnen weniger Monate mehrere privat gebohrte Tiefbrunnen, aus denen Geschäftemacher Tag und Nacht riesige Mengen Wasser fördern. Dieses wird für viel Geld an Hotels und Haushalte im trockeneren Nordosten Samuis verkauft – an den Behörden vorbei. Schutz und Erhalt von natürlichen Ressourcen auf der Insel bleiben auf der Strecke. Im Bild ein fast ausgetrocknetes öffentliches Wasserreservoir in Chongmong.

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