19 Tote und über 800 Verletzte in Bangkok
11. April 2010 | Von Redaktion | Kategorie: Aktuelle MeldungenBei den schwersten Zusammenstößen zwischen Militär und Demonstranten seit Jahrzehnten sind in Bangkok mindestens 19 Menschen getötet und über 800 verletzt worden. Unter den Opfern sind auch Soldaten und ein Journalist. Der japanische Kameramann der Nachrichtenagentur Reuters war von einer Kugel getroffen worden. Er erlag seinen schweren Verletzungen. Zehntausende Soldaten lieferten sich am Samstag und in der Nacht zum Sonntag mit ebenfalls Zehntausenden Regierungsgegnern Straßenschlachten. Nach Medienberichten, auch von ausländischen Journalisten, war eine große Zahl von „Rothemden“ bewaffnet, selbst mit Maschinenpistolen. Weil die Anhänger der “United Front for Democracy against Dictatorship” (UDD) weder an der Brücke Phan Fa zurückweichen noch die besetzte Kreuzung Ratchaprasong trotz wiederholter Aufforderungen nicht räumen wollten, hatte die Regierung den Einsatz der Soldaten gebilligt. In der Nacht zum Sonntag ließ die Regierung die Truppen abziehen in der Hoffnung, mit Anführern der „Rothemden“ ins Gespräch zu kommen und ein Ende der Kämpfe und Demonstrationen zu erreichen. Die außerparlamentarische Opposition demonstriert seit über vier Wochen in der Hauptstadt und fordert den Rücktritt der Regierung und Neuwahlen.









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