Briefe von Lesern
4. Januar 2008 | Von Redaktion FA | Kategorie: LeserbriefeWohl, aber nicht frei
(FA01/2008) Sehr verehrte Redaktion des FARANG. Immer wieder angeregt von Lung Sen, der versucht, etwas verständlich zu erklären, aber leider auf taube Ohren stösst, möchte ich als Gast einen Wunsch äussern, als Gast übt man keine Kritik. Dass das Fischerdorf Pattaya ein Seebad von Welt wird und durch ein Management geführt wird so wie das Bangkok-Pattaya-Hospital. Ein Hotel oder Gasthaus kann Hunderte von Jahren von Familien-Mitgliedern gut, und erfolgreich, sogar mit Profit, geführt werden, aber nicht ein Fischerdorf, das zum Weltruhm aufsteigen möchte. Negativ ist es schon (das Schlechte siegt immer). Der Bürgermeister würde nicht abgesetzt, er wurde zum H. C. ernannt, als Gastgeber hat man nämlich auch Pflichten den Gästen gegenüber. Nicht nur Geschenke annehmen, sondern auch dafür sorgen, dass ein Gast sich wohlfühlt und sein Wunsch Gehör findet und es nicht heisst, wenns dir nicht passt, geh wo anders hin, aber lass dein Geld hier. Ein Manager würde nie auf so eine Idee kommen. Jaja, das Land der Freien, ich fühle mich wohl hier, aber nicht frei, denn kann man sorglos am Strand liegen? Oder alleine noch Luft schnappen, am Strand, am Abend? Ist das die Freiheit, die ein Thai meint, mit Handwaffen durch Pattaya zu ziehen?
Manfred Wallraff, Nakhon-Sawan
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